Was ist Zen?
Zen ist eine Richtung des Mahayana-Buddhismus, die ab dem 5. Jahrhundert in China entstand. Das Wort geht auf das Sanskrit-Wort dhyana zurück, etwa „Versenkung“ oder „meditative Sammlung“.
Zen hat buddhistische Wurzeln, ist nach Ansicht vieler Zen-Meister aber nicht an eine bestimmte Religion gebunden. Die drei Pfeiler sind Meditation, Ethik und die von Weisheit durchdrungene Erkenntnis der Wirklichkeit.
Wir üben im Rinzai-Zen. Die Lehre wird unmittelbar vom Lehrer an die Schüler:innen weitergegeben. Mehr zu unserem Lehrer
Was wir üben
Diese vier Elemente gehören zu jedem Abend.
- Zazen
- Sitzen in Stille mit aufrechtem Rücken und halb geschlossenen Augen. Eine Runde dauert 25 Minuten. Du kannst auch auf einem Stuhl oder Bänkchen sitzen.
- Kinhin
- Gehmeditation. Zwischen den Sitzrunden gehen wir in einer Reihe im Gleichschritt, damit die Achtsamkeit auch in der Bewegung bleibt.
- Rezitation
- Am Anfang und am Ende sprechen oder singen wir gemeinsam Texte, begleitet von traditionellen Schlaginstrumenten. Sie sind teils japanisch, teils deutsch.
- Rezitationsheft für Mitglieder (PDF)
- Sarei
- Das gemeinsame, formelle Trinken von grünem Tee vor der ersten Sitzrunde.



Für später
Wenn du dabeibleibst, lernst du weitere Formen kennen. Für den Anfang brauchst du sie nicht.
- Dokusan
- Ein persönliches Gespräch mit dem Lehrer. Fortgeschrittene besprechen dabei Koans, kurze Lehrgeschichten aus dem Leben von Zen-Meistern.
- Taiwa
- Ein Gespräch über Fragen zur Praxis, ohne Koans.
- Teisho
- Eine Lehrrede zu buddhistischen Themen in feierlichem Rahmen.
- Sesshin
- Eine intensive Übungszeit über einen oder mehrere Tage.
Zenkreis Rendsburg